Von Maren Schmidt – Wie ist es eigentlich, als Praktikantin im internationalen Projektmanagement zu arbeiten? Meine erste Antwort darauf wäre wahrscheinlich: abwechslungsreicher, schneller und verantwortungsvoller, als ich es jemals erwartet hätte.
Schon in den ersten Tagen bei der TALENTBRÜCKE wurde schnell klar, dass hier niemand lange „nur zuschaut“. Stattdessen ging es direkt mitten hinein in den Antragsprozess für Erasmus+ Projekte. Was anfangs noch wie ein komplett neues Themenfeld wirkte, entwickelte sich schnell zu einem echten Learning-by-Doing-Erlebnis. Besonders motivierend war dabei zu sehen, dass eigenes Feedback und Ideen nicht einfach nur gesammelt, sondern tatsächlich in reale Projektanträge übernommen wurden.
Als Praktikant im Projektmanagement ist Flexibilität das A und O
Die ersten Wochen waren intensiv – und genau das hat sie so spannend gemacht. Zwischen Recherche zu Erasmus+-Richtlinien, Studien und Datengrundlagen, Workshopentwicklung, Expert:innen-Interviews und Dissemination wechselten die Aufgaben teilweise im Stundentakt. Oft wurde parallel an mehreren Projekten gearbeitet, wodurch kein Tag wirklich dem anderen glich. Gerade diese Dynamik und die enge Zusammenarbeit im Team prägten das dreimonatige Praktikum.
Außerdem hat sich mein Blick auf die EU und europäische Zusammenarbeit stark verändert. Hinter Erasmus+ stehen nicht nur Förderprogramme, sondern vor allem engagierte Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, von Lehrer:innen bis Unternehmer:innen, die gemeinsam an innovativen Ideen und Projekten arbeiten.
Rückblickend habe ich im Praktikum nicht nur fachlich viel gelernt, sondern vor allem gelernt, selbstständig mit komplexen Anforderungen und Unsicherheiten umzugehen. Vor allem aber habe ich erlebt, wie spannend internationale Projektarbeit sein kann, wenn man von Anfang an aktiv eingebunden wird.

Internationale Projekte – Ihr Ansprechpartner
As an intern in international project management at TALENTBRÜCKE
By Maren Schmidt – What is it actually like to work as an intern in international project management? My first response would probably be: more varied, fast-paced and demanding than I ever expected.
Right from my first few days at TALENTBRÜCKE, it quickly became clear that nobody here just ‘stands on the sidelines’ for long. Instead, I was thrown straight into the application process for Erasmus+ projects. What initially seemed like a completely new field quickly turned into a real ‘learning by doing’ experience. It was particularly motivating to see that my own feedback and ideas weren’t simply collected, but were actually incorporated into real project applications.
As a project management intern, flexibility is essential
The first few weeks were intense – and that’s exactly what made them so exciting. Between researching Erasmus+ guidelines, studies and data sources, developing workshops, interviewing experts and dissemination, tasks sometimes changed every hour. We often worked on several projects simultaneously, meaning no two days were really alike. It was precisely this dynamic and the close teamwork that characterised the three-month internship.
Furthermore, my view of the EU and European cooperation has changed significantly. Behind Erasmus+ lie not only funding programmes, but above all committed people from a wide variety of fields, from teachers to entrepreneurs, who work together on innovative ideas and projects. Looking back, I not only learnt a great deal professionally during the internship, but above all I learnt to deal independently with complex challenges and uncertainties. Above all, however, I experienced just how exciting international project work can be when you are actively involved from the very start.
