Holistic Intercultural Preparation (HIP)

In einer immer mehr globalisierten Arbeitswelt, in welcher Menschen die Heimat verlassen, um im Ausland zu arbeiten, stellen sich insbesondere in der Vorbereitung zahlreiche Fragen.

Die Arbeit im Ausland bedarf nicht einzig einer sprachlichen Vorbereitung, sondern stellt auch eine kulturelle Herausforderung dar.

Ein proaktiver Umgang mit den Gebräuchen und der Kultur eines neuen Landes entgegnet der Gefahr eines Kulturschocks und den Ungewissheiten, die sich im schlimmsten Fall auch negativ auf die berufliche Effizienz auswirken können.

Ziel des Projektes war es, herauszufinden, welche Komponenten ein Idealbild interkultureller Vorbereitung ergeben und wie ein Integrationsprogramm für Unternehmen aussehen sollte, die Mitarbeiter ins Ausland senden oder aus dem Ausland aufnehmen.

Heutzutage bereitet sich ein Arbeitnehmer im Normalfall individuell verschieden auf einen internationalen Austausch vor.

Eine entscheidende Rolle für einen erfolgreichen Austausch jedoch, stellte ein gezieltes interkulturelles Programm für Unternehmen, Ausbilder oder diejenigen dar, die mit ausländischen Mitarbeitern arbeiten.

In einem ersten Schritt untersuchten die Projektpartner im Rahmen einer Recherche und Sammlung von Studien Faktoren von frühzeitigen Beendigungen von Mobilitäten.

In einem zweiten Schritt wurden die Meinungen, Ängste, Hoffnungen und Erfahrungen der verschiedenen Zielgruppen im Rahmen von Interviews und Umfragen erfasst. Das Projektziel war die Ausarbeitung eines Berichts, der alle Erkenntnisse aus Umfragen und Interviews berücksichtigt. „HIP – Holistic Intercultural Preparation” lief unter der Leitung des International Formation Center in Madrid und wurde gefördert durch das Programm Erasmus+ der Europäischen Union. Das Projektkonsortium bestand aus Mitgliedern aus Deutschland, Spanien, Belgien und Italien.“